Dermakulm_2021_121_web.jpg

Kinderdermatologie

Unter Kinderdermatologie versteht man das sichere Erkennen, Einordnen und Behandeln von Hautveränderungen bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Weil deren junge Haut oft anders reagiert und therapiert werden muss, ist eine umfangreiche Erfahrung auf diesem Gebiet sehr wichtig.

In der Kinderdermatologie verbinden sich die Fachgebiete Kinderheilkunde (Pädiatrie) und Hautmedizin (Dermatologie). Das ist wichtig, weil sich einerseits das Erscheinungsbild von Hauterkrankungen im Kindesalter (Säuglinge bis Jugendliche) deutlich von dem bei Erwachsenen unterscheiden kann. Und andererseits, weil etliche bei Erwachsenen erfolgreiche Therapien, bei Kindern nicht angewandt werden können, weil deren Körper die Medikamente (noch) nicht vertragen. So ist die Haut von Säuglingen und kleinen Kindern viel dünner. Entsprechend müssen die Dosierungen von äußerlich aufzutragenden Wirkstoffen anders dosiert, oder gänzlich andere Präparate eingesetzt werden. Deshalb versuchen wir vor allem im Kindesalter, auf medikamentöse Therapien, wie z.B. Antibiotika zu verzichten, sofern es nicht in akuten Fällen unvermeidbar ist. Aus diesem Grund ist nicht nur eine gründliche Untersuchung, sondern auch eine individuelle Therapie für den Heilungserfolg des Kindes sehr wichtig, denn die therapeutischen Optionen zur Behandlung mit Medikamenten sind deutlich eingeschränkter, als bei Erwachsenen.

Diagnostik und Therapie von Hauterkrankungen im Kindesalter, z.B.

  • Warzen

  • Atopisches Ekzem (Neurodermitis)

  • Ekzeme verschiedener Ursachen

  • Hämangiome